Sie fanden unseren Stand an gehabter Stelle, schräg gegenüber der Dorfschmiede. Im Gegensatz zum letzten Jahr, das uns zu dieser Jahreszeit bereits Schnee bescherte, hatten wir wegen des Wetters einige Befürchtungen. Nässe und Wind waren vorausgesagt. Der Wind bereitete uns am Freitag beim Aufbau des Standes einiges Unbehagen, etliche Stände gingen in die Brüche. Aber, dessen ungeachtet, zum Abend beruhigte sich das Wetter; bereits eine Stunde vor dem offiziellen Beginn des Weihnachtsmarktes verkauften wir schon die ersten Pfefferkuchenhäuser.
Herr Uwe Fischer dirigierte sein Schulorchester auf der Hauptbühne, bis dann Bezirksbürgermeister Buschkowsky den Weihnachtsmarkt launig eröffnete. Ab diesem Zeitpunkt hatte unser Standdienst, der im Zweistundentakt wechselte, gut zu tun. Marmeladen in allen möglichen Geschmacksausrichtungen, wunderschöne Holzarbeiten, Weihnachtsgebäck, Windlichter, transparente, farbige Sterne, handgefertigte, verführerische Pralinen und natürlich die Pfefferkuchenhäuser sowie der schon legendäre Eierlikör – über 100 Liter wurden zum Teil in Nachtarbeit hergestellt – gingen über die Verkaufstheke. Wer sich nun fragt, hat sich der ganze Aufwand gelohnt, immerhin ist der Erlös für unsere Jugend-, Kinder- und Familienarbeit bestimmt, dem sei gesagt: Das Ergebnis ist in der Höhe vergleichbar mit dem des letzten Jahres oder noch besser...!
Wir danken auf diesem Wege allen Gemeindegliedern, die sich, in welcher Form auch immer, engagiert haben, den Gemeindestand mit den vielen schönen Sachen zu beschicken. Nicht zu vergessen ist unser Posaunenchor, der am 2.Advent – auch schon traditionell – ca. eine Stunde die Besucher des Marktes mit weihnachtlicher Musik auf die Festtage einstimmte.
Text: Günter Raschdorf, Foto: Reinhard Borrmann
Siehe auch
39. Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt Termine
Fotos vom Rixdorfer Weihnachtsmarkt
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